Social Media Detox

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Wisst ihr, kürzlich habe ich an einer Umfrage zum Thema Social Media teilgenommen. Eigentlich ging es darum, wie anfällig man für Schleichwerbungen und Empfehlungen der Instagrammer ist, ein großes Thema im Moment wie ihr bestimmt wisst, aber im Zuge dessen ging es auch um die eigene tägliche Nutzung von den Apps die wir alle so lieben. Wie viel Zeit verbringt ihr täglich auf Instagram? Meine Antwort: so zwischen zwei und fünf Stunden.

Mein Freund konnte sich ein genervtes Keuchen nicht verkneifen, denn seiner Meinung nach, ist das viel zu viel Zeit, die für nichts draufgeht. Mittlerweile weiß ich zwar, dank Nutzungsüberwachungsfunktion des iPhones, dass es doch „nur“ etwas mehr als 70 Minuten pro Tag sind, aber ist das eine erstrebenswerte Zahl?

Ich bin diejenige, die die häufige Nutzung von Instagram eigentlich immer verteidigt, denn ich sehe es schon irgendwie als Teil meines Jobs als Blogger oder eben als Teil meines zukünftigen Jobs als Designer, zu wissen, was im Modebereich aktuell abgeht. Und ob ich jetzt mehrere Stunden monatlich investiere, um Vogue, InStyle und Co. zu lesen oder eben einige Minuten täglich, macht  ja quasi keinen Unterschied. Außerdem muss ich auch sagen, dass ich gerade durch Instagram immer wieder auf neue Trends stoße, die erst bedeutend später abgedruckt werden. Aus diesem Grund ist mir die kleine Foto- und mittlerweile auch Videoapp so wichtig geworden.

Trotzdem sehe ich in der App natürlich nicht nur Arbeit, sondern auch zum großen Teil einfach nur den Spaßfaktor und gerade durch die Storyfunktion hat sich meine tägliche Konsumzeit bestimmt auch noch mal deutlich erhöht (sorry Snapchat). Ich mag es auch nicht, immer so zu tun als wäre das Leben damals ohne das Internet cooler gewesen, denn alles schlecht reden liegt mir fern. Aber trotzdem frage ich mich manchmal, ob dieses ständige Onlinesein gut für uns ist. Ich bin natürlich nicht die Einzige die so denkt, Social Media Detox ist schon lange ein Begriff und nun denke auch ich immer mehr darüber nach. Andererseits kann ich mein eigenes Verhalten auch gut reflektieren und gebe zu, dass ich es mir im Moment absolut nicht vorstellen kann, auf Instagram und Co zu verzichten. Aber ich merke, dass ich jetzt, wo ich endlich Ferien habe, noch mal deutlich mehr Zeit am Handy verbringe und das möchte ich jetzt eventuell reduzieren. 

Dafür nehme ich mir ab jetzt jeden Tag mindestens eine Aktivität vor, die es erfordert das Handy mal für einige Zeit aus der Hand zu legen (sollte eigentlich Standard sein, ist es aber in letzter Zeit leider nicht mehr) und es klappt super.  Nach dem Prinzip habe ich es zum Beispiel geschafft, nach Jahren endlich mal wieder ein Buch zu lesen! Lesen ist bei mir in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen und zwar nicht, weil ich keine interessanten Bücher finde, sondern weil mein Handy mich immer wieder davon abgehalten hat anzufangen. Auch habe ich mir vorgenommen, ab jetzt täglich zu kontrollieren, wie viel Zeit ich tatsächlich in den sozialen Netzwerken verbringe und mir Grenzen zu setzen. Eine Stunde am Tag, höchstens. Wie ich im Endeffekt damit zurechtkomme, wird sich noch zeigen, aber ich glaube schon jetzt, dass ein bewusster Konsum besser ist als dieses unkontrollierte Rumgehänge am Handy. 

Lisa Schnatz | Social Media Detox

Lisa Schnatz | Social Media Detox


Lisa Schnatz | Social Media Detox | Modeblogger

Lisa Schnatz | Social Media Detox | Modeblog aus Bielefeld

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