Planten Un Blomen

Rock von Asos | Top von Mango | Boots von Zara 

Die letzten paar Wochen vergingen wie im Flug. Das Einleben in Hamburg hat sich als ziemlich unkompliziert herausgestellt und ich fühle mich jetzt schon richtig Zuhause hier. Die Tage vergehen und in der kommenden Woche geht dann endlich mein Studium los. Was ich studiere und warum könnt ihr übrigens in diesem Post lesen.

Die letzten Tage habe ich damit verbracht möglichst viel an Content  vorzuproduzieren, sei es für den Blog oder für Instagram (@silberschnatz), da ich noch nicht einschätzen kann, wie viel Zeit mir künftig dafür zur Verfügung stehen wird, denn wie ihr sicherlich wisst, denn einen Text wie diesen schreibe ich nicht zum ersten Mal, geht das Studium für mich vor. Wie stressig das werden kann, weiß ich ja glücklicherweise schon und kann mich dagegen rüsten.

Bloggen und Studium unter einen Hut zu bekommen, darin habe ich ja schon Erfahrungen gesammelt und mir ist vor einigen Tagen klar geworden, dass ich diesen Blog damals fast zeitgleich mit meinem letzten Studium begonnen habe. Wenn ich mich also mal an die Zeit des Studium erinnern möchte, muss ich nur um die 60 Seiten zurückscrollen. Manchmal denke ich, dass ich immer noch der gleiche Mensch bin wie mit 18, aber das stimmt nicht wirklich, ich sehe nicht mal mehr so aus wie damals.   

Mein größtes Problem mit dem Bloggen war übrigens damals der Mangel an guten Locations. Hier in Hamburg sieht das schon etwas anderes aus und ich kann sogar direkt vor meiner Haustür schöne Aufnahmen machen. So entspannt war Fotografieren noch nie! 

lisa schnatz / planten un blomen / hamburg / fashionblogger
lisa schnatz fashionbloggger from hamburg
Lisa Schnatz / Modeblog / Fashionblog / Hamburg


Lisa Schnatz / Planten Un Blomen / Modeblog aus Hamburg
Lisa Schnatz / Planten Un Blomen / Modeblog / Hamburg

Sommerblumen

Kleid von Asos | Boots von Dr. Martens

Kaum bin ich so richtig in der Stadt angekommen, vermisse ich schön das ländliche Wohnen. So einfach finde ich wohl nie wieder ein Blumenfeld direkt neben der Haustür. Und auch wenn ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass ich eher der Stadttyp bin, Bin ich trotzdem froh darüber, dass ich es bis zum nächsten Park inklusive Elbe nicht sehr weit habe. Trotzdem habe ich angefangen mir auch möglichst viel Natur in die Wohnung zu holen, sprich ich habe viele Pflanzen gekauft.

Jetzt wo ich keine Catlady mehr bin, werde ich eben zur Plantlady. Aber wirklich, ich habe richtig Lust darauf mich mit den verschiedenen Pflanzenarten auseinanderzusetzen und Neues zu lernen. Und abgesehen davon habe ich auch ein bisschen Angst, dass mir eine nach der anderen eingeht, ich kenne mich ja. Besonders einfach in der Handhabung sind übrigens Waterplants (oder auch auf Deutsch Wasserpflanzen) die es im Moment unter anderem bei blume2000 zu kaufen gibt (die liefern sogar nach Hause!). Diese Pflanzen sind so ausgerüstet, dass sie ganz ohne Blumenerde auskommen und man sie einfach in der Vase halten kann. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch optisch einfach nur cool. 

Aber auch abgesehen davon habe ich im Moment richtig viel Spaß daran, die Wohnung einzurichten. Praktisch, da ich aktuell ja auch nichts anderes zu tun habe. Als Nächstes steht Folieren auf dem Plan und im Schlafzimmer muss auch noch ein neuer Boden verlegt werden. So bekomme ich die Zeit bis zum Studium hoffentlich ganz schnell rum! 
Lisa Schnatz summer flowers


Sommerblumen, Lisa schnatz





Lisa Schnatz

Das Bandshirt

Guns N‘ Roses T-shirt – hier | Lederrock – Zara (nicht aktuell) | Tasche – Liebeskind | Boots – Asos

Manchmal bin ich einfach nicht tiefgründig genug um einen vernünftigen Blogpost zu schreiben. In diesen Tagen ist es besonders praktisch, wenn das Wetter so super heiß ist, dass es sich ausgezeichnet als Ausrede für meine Onlineabstinenz eignet. Aber leider ist die heiße Phase anscheinend vorbei und mein Umzug ist auch durch, weshalb mir jetzt nichts mehr einfällt, um diesen Blogpost noch weiter aufzuschieben. Was schade ist, da ich die Fotos eigentlich zu gut finde für einen themenlosen Blogpost. 

Deswegen geht es heute um das Offensichtliche, um etwas, dass nicht passender sein könnte: das Bandshirt. Wenn man mal in meinen frisch organisierten Schrank schaut,  kommen schon so einige von den guten Stücken zusammen. Eine kleine Sammlung von den Konzerten, die ich besucht habe, eine Erinnerung. Daneben liegen aber auch einige, die ich aus dem Schrank von meinem Papa geklaut habe, oder eben solche, die ich limitiert im Internet gekauft habe, um meine Lieblinge zu unterstützen. Ich bin also der Typ Mensch, der die Musik hinter dem T-Shirt kennt und nicht nur das schöne Logo. 

Deswegen kaufe ich mir auch keine nachgemachten Badshirts bei Zara oder H&M, wo ich nicht mal weiß, ob die Künstler von den Erlösen profitieren. Generell kaufe ich mir auch keine T-Shirts von Künstlern, die ich nicht feiere, aus diesem Grund habe ich weder Justin Bieber noch Rihanna Merch im Kleiderschrank, obwohl die Teile wirklich gut aussehen, das muss ich schon zugeben. Das sind meine zwei goldenen Regeln in Bezug auf Bandshirts. Im Endeffekt kann ich eh nicht verstehen, woher plötzlich dieser Trend kam. Waren das die gelangweilten Leute, die einmal im Leben so tun wollten, als würden sie auf Festivals und Rockkonzerte gehen? Die Leute, die sonst den Rest des Jahres so tun als wären sie was Besseres und sich nie im Leben auf ein schmutziges, schwitziges Konzert im Stehbereich wagen würden. Ich will damit nur sagen, versucht nicht etwas darzustellen, dass ihr gar nicht seid und lasst unsere Bandshirts in Ruhe, bitte. Danke. 

Dieser Blogpost ist nicht zynisch aber sollte dennoch mit Humor gelesen werden. Und  hey, wenn es schon ein cooles Bandshirt sein soll, dann vielleicht wenigstens mal in ein paar Songs reinhören, vielleicht gefällt die Musik dir ja auch. 

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Close Up | Lisa Schnatz


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Social Media Detox

Bluse – Asos | Shorts – Stradivarius | Schuhe – Pull&Bear (alt) | Tasche – Liebeskind

 

Wisst ihr, kürzlich habe ich an einer Umfrage zum Thema Social Media teilgenommen. Eigentlich ging es darum, wie anfällig man für Schleichwerbungen und Empfehlungen der Instagrammer ist, ein großes Thema im Moment wie ihr bestimmt wisst, aber im Zuge dessen ging es auch um die eigene tägliche Nutzung von den Apps die wir alle so lieben. Wie viel Zeit verbringt ihr täglich auf Instagram? Meine Antwort: so zwischen zwei und fünf Stunden.

Mein Freund konnte sich ein genervtes Keuchen nicht verkneifen, denn seiner Meinung nach, ist das viel zu viel Zeit, die für nichts draufgeht. Mittlerweile weiß ich zwar, dank Nutzungsüberwachungsfunktion des iPhones, dass es doch „nur“ etwas mehr als 70 Minuten pro Tag sind, aber ist das eine erstrebenswerte Zahl?

Ich bin diejenige, die die häufige Nutzung von Instagram eigentlich immer verteidigt, denn ich sehe es schon irgendwie als Teil meines Jobs als Blogger oder eben als Teil meines zukünftigen Jobs als Designer, zu wissen, was im Modebereich aktuell abgeht. Und ob ich jetzt mehrere Stunden monatlich investiere, um Vogue, InStyle und Co. zu lesen oder eben einige Minuten täglich, macht  ja quasi keinen Unterschied. Außerdem muss ich auch sagen, dass ich gerade durch Instagram immer wieder auf neue Trends stoße, die erst bedeutend später abgedruckt werden. Aus diesem Grund ist mir die kleine Foto- und mittlerweile auch Videoapp so wichtig geworden.

Trotzdem sehe ich in der App natürlich nicht nur Arbeit, sondern auch zum großen Teil einfach nur den Spaßfaktor und gerade durch die Storyfunktion hat sich meine tägliche Konsumzeit bestimmt auch noch mal deutlich erhöht (sorry Snapchat). Ich mag es auch nicht, immer so zu tun als wäre das Leben damals ohne das Internet cooler gewesen, denn alles schlecht reden liegt mir fern. Aber trotzdem frage ich mich manchmal, ob dieses ständige Onlinesein gut für uns ist. Ich bin natürlich nicht die Einzige die so denkt, Social Media Detox ist schon lange ein Begriff und nun denke auch ich immer mehr darüber nach. Andererseits kann ich mein eigenes Verhalten auch gut reflektieren und gebe zu, dass ich es mir im Moment absolut nicht vorstellen kann, auf Instagram und Co zu verzichten. Aber ich merke, dass ich jetzt, wo ich endlich Ferien habe, noch mal deutlich mehr Zeit am Handy verbringe und das möchte ich jetzt eventuell reduzieren. 

Dafür nehme ich mir ab jetzt jeden Tag mindestens eine Aktivität vor, die es erfordert das Handy mal für einige Zeit aus der Hand zu legen (sollte eigentlich Standard sein, ist es aber in letzter Zeit leider nicht mehr) und es klappt super.  Nach dem Prinzip habe ich es zum Beispiel geschafft, nach Jahren endlich mal wieder ein Buch zu lesen! Lesen ist bei mir in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen und zwar nicht, weil ich keine interessanten Bücher finde, sondern weil mein Handy mich immer wieder davon abgehalten hat anzufangen. Auch habe ich mir vorgenommen, ab jetzt täglich zu kontrollieren, wie viel Zeit ich tatsächlich in den sozialen Netzwerken verbringe und mir Grenzen zu setzen. Eine Stunde am Tag, höchstens. Wie ich im Endeffekt damit zurechtkomme, wird sich noch zeigen, aber ich glaube schon jetzt, dass ein bewusster Konsum besser ist als dieses unkontrollierte Rumgehänge am Handy. 

Lisa Schnatz | Social Media Detox

Lisa Schnatz | Social Media Detox


Lisa Schnatz | Social Media Detox | Modeblogger

Lisa Schnatz | Social Media Detox | Modeblog aus Bielefeld